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Vernetzung an der Uni (Teil 1)

12. März 2019 admin Keine Kommentare

Im Gegensatz zur Schule gibt es im Studium keine festen Alters- beziehungsweise Klassenstufen mehr. Umso wichtiger wird deshalb die Vernetzung untereinander. Doch wie sieht es aus an der Uni Hamburg? Anonymer Großstadtdschungel oder vielfältige, fachübergreifende Vernetzung? Dieser Frage gehen Helen Knippenberg und Lea Apel nach.

Über 43.000 Studierende. 8 Fakultäten. Über 170 verschiedene Studiengänge. Die Universität Hamburg ist die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung Norddeutschlands und eine der größten Hochschulen in Deutschland. Doch beginnen wir am Anfang.

Gestern

Nachdem die Hamburger Universität nach ihrer Gründung 1919 zur Zeit der Weimarer Republik mit mehreren tausend Studierenden an vier Fakultäten ihre erste Blüte erlebte, schloss sie in unmittelbarer Nachkriegszeit ihre Pforten. Nach der Wiedereröffnung bildete sich erstmals eine aus etwa zwanzig Studenten bestehende Vertretung, die im Jahr 1947 den Namen „Allgemeiner Studenten-Ausschuss der Universität Hamburg“ annahm, in dem sich Studierende zusammenschlossen, um die Selbstverwaltung und Beteiligung an hochschulpolitischen Entscheidungen sowie der Interessenvertretung der Gesamtheit der Studierenden zu verwirklichen.
Auch im Zuge der 68er-Bewegung mobilisierten sich Studierende unterschiedlichster Studiengänge- zu Studierendenprotesten. Wir haben mit ehemaligen Studierenden der Universität Hamburg gesprochen: Obwohl es früher mehr Studiengänge mit einer Nebenfachpflicht gab, wodurch eine gewisse Vernetzung vorhanden war, wurde der Kontakt mit Studierenden anderer Studiengänge als sehr gering wahrgenommen. So berichtete eine Psychologiestudentin, dass sie lediglich in den Uni-Fluren auf Wirtschaftsstudenten getroffen sei und im Nebenfach neben „anderen“ gesessen hätte.
Kommt Euch das bekannt vor? Wie gut seid Ihr mit Leuten aus anderen Studiengängen vernetzt? Und was wünscht Ihr euch für die Zukunft? Im zweiten Teil unseres Beitrags werden wir Euch von unseren Erfahrungen und unseren
Rechercheergebnissen zur heutigen Situation berichten.

Wir wünschen der Universität Hamburg für die kommenden 100 Jahre, dass sie ein lebendiger und inspirierender Ort der Begegnung, des Austausches und der Entwicklung bleibt. So wird sie einen großartigen Beitrag für die gesellschaftliche Weiterentwicklung und den demokratischen Zusammenhalt leisten. Helen Knippenberg und Lea Apel

 

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